Einfach, simpel, multifunktional

QR-Code mit dem Inhalt 'http://www.themaverlag.ch/112thaipanang.html'

Sie sind quadratisch, meist schwarz-weiss und begegnen uns täglich. Schön sind sie nicht – aber praktisch. Ursprünglich wurden diese Codes in Japan entwickelt, um Bau­teile für die Auto­indstrie zu kennzeichnen. Im Gegensatz zu den bekannten, ein­fachen Strich­codes (ein­dimensional) kann ein QR-Code (zwei­dimensional) mehr Informationen enthalten.

Autor, Verlag und Leser kommen sich näher

QR-Codes sind nichts neues. Sinnvoll in Büchern eingesetzt, ergänzen Sie das statische Medium mit dynamischen Inhalten (Filme, Ton, Bilder), Zugaben (Links, Downloads), ermöglichen Aktualisierungen und Präzisierungen des Buchinhaltes und den Einbezug der Leser.

Voraussetzung: ein «Smartphone»

Um den Code «lesen» zu können, braucht es ein modernes Handy¹, ein sogenanntes Smart­phone (ein Mobil­telefon mit einge­bauter Kamera, Internet­zugang, Computer­funktionali­tät und Touch­screen) und ein kleines Pro­gramm («App»). Es muss kein iPhone sein. Sicher ist: In Zukunft werden nur noch Handys vom Typ Smart­phone im Handel erhältlich sein.

1) iPot touch und iPad sind zwar keine Mobiltelefone, verfügen aber über die selben Möglichkeiten zum Lesen von QR- und Barcodes.

Kostenfaktor Internet-Zugang

Ohne Internet geht nichts. Ein QR-Code beinhaltet in der Regel nichts anderes als ein Link auf eine Web-Seite im Internet. Immer mehr Mobiltelefon-Anbieter (z.B. Sunrise) bieten in ihren Handy-Abos sogenannte Flat-Rates an. Das heisst, dass ein bestimmtes Datenvolumen (z.B. 500 MB) pro Monat im Abopreis enthalten ist. Schneller und günstiger surfen Sie, wenn Sie sich mit Ihrem Smartphone nicht über die «Telefonleitung» (Stichwort: G3), sondern über das WLAN mit dem Internet verbinden.

Welcher App ist der beste?

Gratis soll er sein, ohne Werbe-Einblendungen und nebst den QR-Codes soll der App auch gleich noch Strichcodes verarbeiten können. Es existieren unzählige Apps mit diesen Funktionen, monatlich werden es mehr. Themaverlag stellt drei davon vor.

«barcoo» (iPhone und Android-Geräte)

barcoo-App für iPhone, Android und Samsung«barcoo ist mit aktuell mehr als 6 Mio. Downloads in 5 Ländern eine der erfolgreichsten Apps Europas.» Das behauptet der Hersteller, die Firma checkitmobile GmbH aus Berlin-Kreuzberg (www.barcoo.com). Kommentar themaverlag: Schnell, für QR-Codes aber vor allem zum Barcode-Scannen von Lebensmitteln und Handelswaren sehr geeignet. Die Funktionen Preisvergleich, Testberichte und Lebensmittel-Ampel (um nur ein paar wenige dieser App zu nennen) haben sehr gute Ansätze, orientieren sich aber primär an Artikeln, die in Deutschland im Handel sind. Unser Favorit!

«Barcode Scanner» (Android-Geräte)

App «Barcode Scanner» für Android-Geräte«Der ‹Barcode Scanner› ist die beliebteste App auf Android-Smartphones und das vollkommen zu Recht. Egal, ob EAN oder QR-Code - überall wo Barcodes im Betrieb vorkommen, wird der Scanner eingesetzt. Er läuft stabil, reagiert schnell und funktioniert zuverlässig - kurzum: ein absolutes Must-Have. Fazit: Der ‹Barcode Scanner› ist eines der nützlichsten Kostenlos-Tools für Android-Smartphones - klare Download-Empfehlung!» (aus chip.de online, 25.04.2012)

Kommentar themaverlag: Schnell, schlank, gut für QR- und Barcodes. Aber ohne zusätzliche Funktionen und mit etwas zu weitgehenden Berechtigungen auf die persönlichen Daten.

Norton Snap QR (iPhone und Android-Geräte)

Nortons Snap QR-Reader

Norton, bekannt für Anti-Viren- und andere Software hat sich inwischen auch auf dem Mobile-Markt ausgebreitet. Zahlreiche durchaus nützliche Apps bietet Norton an, darunter auch ein QR-Reader, der den entschlüsselten Link überprüft und so vor schädlichen Websites schützen soll. Kommentar themaverlag: Der schlanke QR-Reader vermittelt ein Gefühl von Sicherheit beim Zugriff auf die meist unbekannten Websites. Kann (noch) keine Strichcodes lesen.